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By Juliane Leuders

Die wissenschaftliche Kenntnislage zur Entwicklung mathematischer Kompetenzen bei blinden Kindern ist lückenhaft, heterogen und teilweise widersprüchlich. Auch für sehende Kinder wurden psychologische Forschungsergebnisse bisher nur teilweise aus didaktischer Perspektive ausgewertet. Juliane Leuders bietet einen umfassenden Überblick über den deutschen und englischsprachigen Forschungsstand zu den Grundlagen des Arithmetiklernens von sehenden und blinden Vorschulkindern und Schulanfängern. Sie thematisiert neuro- und wahrnehmungspsychologische Grundlagen des Hörens und Tastens und erörtert kognitive Prozesse und die Entwicklung des zahlbezogenen Denkens. Im didaktischen Teil beschreibt sie den Kompetenzerwerb im inklusiven Unterricht, die Qualität von Veranschaulichungen und erarbeitet konkrete Vorschläge für die Adaption von Unterrichtsmaterialien.

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Sogar der primäre visuelle Kortex (V1) ist bei dieser Personengruppe in die Verarbeitung einbezogen. Diese Region ist bei blinden Menschen während des Lesens von Braille (Sadato 2005), des Hörens von Wörtern (Burton et al. 2002a; Burton et al. 2002b), und des Hörens nonverbaler Reize aktiv (Liotti/Ryder/Woldorff 1998; Röder/Rösler/Neville 2000; Röder/Rösler /Neville 2001). Wird sie per TMS ausgeschaltet, sind bei blinden Menschen auch die semantische Verarbeitung sowie das episodische Langzeitgedächtnis betroffen.

Ausgewertet werden dabei der Abweichungswinkel der Zeigebewegung, zu lange/zu kurze Bewegungen sowie Größe und Form der „Fehlerfläche“, also der Verteilung der gezeigten Punkte auf der Zeigeebene, gemessen als Verhältnis der Achsen einer Ellipse (s. Abb. 4). Besonders die Lage der „Fehlerellipse“ ist charakteristisch: die Achsen dieser Ellipse, die der Verteilung gezeigter Punkte angepasst wird, verlaufen bei externer Kodierung eher parallel zu den Rändern des Touchscreens, bei kinästhetischer Kodierung sind sie dagegen an der Bewegungsrichtung orientiert (Ittyerah/Gaunet/Rossetti 2007, S.

Abhängig von der Position des Körpers und extern, also unabhängig von der Körperstellung (Warren 1994, S. 99). Dabei kann die objektzentrierte Enkodierung, wie sie MILLAR oben definiert, mit unter den Begriff „extern“ eingeordnet werden. Egozentrische Enkodierung wird nicht selten auch als „kinästhetisch“ bezeichnet, weil die propriozeptiven Informationen über die eigenen Tastbewegungen für die Wahrnehmung ebenso wichtig sind wie die Orientierung am Körper (s. S. 37). Sechs Typen von haptischen Mustern ergeben sich aus charakteristischen Profilen der drei beschriebenen Parameter (Millar 1997, S.

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