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By Martin Noth

Wenn von "neuen Quellen" die Rede ist, die für die Frage nach den Ursprüngen des alten Israel von Bedeutung sind, könnte guy an verschiedene Textfunde aus der altorientalischen Welt denken. Bei Ausgrabungen, die zwischen den beiden Weltkriegen begonnen wurden, sind einige textual content­ gruppen an das Licht gekommen, die in dieser oder jener Weise Beziehungen zur alttestamentlichen Überlieferung haben, so die Texte von Ugarit und Alalach im nördlichen Syrien und die Texte von Nuzu im Osttigrisland. Für historische Fragestellungen aber kommen in erster Linie die Texte von Mari (am mittleren Euphrat) in Betracht, da sie mehr und anscheinend unmittelbarer als die anderen Textgruppen auf den verschiedensten Gebieten Zusammenhänge mit der im Alten testomony überlieferten Geschichte des ältesten Israel aufweisen. Es werden daher in der vorliegenden Unter­ suchung speziell die Mari-Texte in das Auge gefaßt. Da deren Veröffent­ lichung noch im Gange ist, kann z. Z. nur der augenblickliche Stand unserer Kenntnisse festgehalten werden. Schon dabei erweist sich die Fülle der Beziehungen als sehr bemerkenswert. Es ist aber quickly mit Sicherheit zu erwarten, daß sich mit dem Fortschreiten der Veröffentlichung dieser Texte weitere Beziehungen ergeben werden. An der Diskussion, die sich an den Vortrag anschloß, haben sich be­ teiligt Herr Staatssekretär Prof. Dr. L. Brandt, die Professoren Dr. W.

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Dossin (Archives Royales de Mari V [1952], S. 128) mit öln zusammengebracht. Sehr sicher ist das nicht (vgl. Bottero- Anhang 37 Finet, a. a. O. [vgl. Anm. 13], S. 204). Zu dem im Hebräischen häufigen mn ist zu sagen, daß es seine Entsprechungen in den meisten aramäischen Dialekten hat, allerdings wahrscheinlich auch dem Kanaanäischen nicht fremd war. Ja~arum (II 43,7), plur. Ja~irätum (G. Dossin, Benjaminites, a. a. , [vgl. Anm. 10], S. tn, plur. tn, überein. Da die mit dem Wort bezeichnete Sache dem Lebensbereich der Kleinviehhirten angehört, ist es begreiflich, daß die Mari-Leute in diesem Falle ein Wort aus ihrer eigenen Sprache verwendeten.

9') wird von G. R. Driver (bei Bottero-Finet, a. a. o. [vgl. Anm. 13], S. 192) mit dem hebräischen ,:1 in Jes. 44,25; Jer. ) zusammengestellt. Das Wort wäre dann wohl mit dem in späteren aramäischen Dialekten vorkommenden 69 V gl. C. Brockelmann, Grundriß der vergleichenden Grammatik der semitischen Sprachen I (1908), S. 373, § 189a8. 70 Das Wichtigste bei E. Unger, AlJlame (Reallexikon der Assyriologie I [1932], S. ). 71 In noch unveröffentlichten Texten (vgl. A. Dupont-Sommer, a. a. O. [so Anm.

44). - Zu alJarätum vgl. auch W. v. Soden, Orientalia N. S. 18 (1949). 391f. Anhang 35 Stamm K':l = "ersinnen", "erdenken" zusammenzubringen; vgl. aber auch das phönikische ,:l = "leeres Geschwätz". be~ntm bzw. 17'; 198, II 4') = "Elite(-Truppe)" kommt auch in einem Brief Hammurabis, der selbst zu den "Verwandten der Mari-Leute" gehörte, vor (A. r ijammurapi-Dynastie [Vorderasiatische Bibliothek 6 (1914)], Nr. 2,21; vgl. -F. Jean, Revue d' Assyriologie et d' Archeologie Orientale 36 [1939], S. 112).

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