Download Die Parteien nach der Bundestagswahl 2013 by Oskar Niedermayer PDF

By Oskar Niedermayer

Das Buch beleuchtet zunächst die Entwicklung des gesamten Parteiensystems. Danach wird für jede relevante Partei eine systematische Bestandsaufnahme ihrer Ausgangssituation, ihres Wahlkampfs, ihres Wahlergebnisses und ihrer Entwicklung nach der Bundestagswahl 2013 geliefert. Dabei stehen in den einzelnen Kapiteln parteispezifische Fragen im Vordergrund: Für die CDU wird die Frage beantwortet, ob sie unter Angela Merkel ein neuer Kanzlerwahlverein ist, für die SPD wird nach den zukünftigen Machtperspektiven gefragt, die CSU wird erst auf halbem Weg zu einer Erneuerung gesehen, das FDP-Kapitel beschäftigt sich mit den Gründen des Abstiegs zur marginalen Partei, bei den Grünen wird der Absturz nach dem Höhenflug thematisiert, die Linke wird als Partei porträtiert, die ihren Zenit überschritten hat, bei der AfD wird gefragt, ob sie eine neue Konkurrentin im Parteiensystem darstellt, die Gründe für den Aufstieg und Fall der Piratenpartei werden erläutert und auch die Kleinstparteien werden unter die Lupe genommen.

Show description

Read Online or Download Die Parteien nach der Bundestagswahl 2013 PDF

Similar german_15 books

Führen: Worauf es wirklich ankommt

Worauf kommt es im Führungsalltag genau an? was once zeichnet einen guten supervisor aus? Daniel F. Pinnow vermittelt anschaulich, was once bei der Arbeit mit den Menschen im Unternehmen wirklich wichtig ist. Seine Sichtweise ist eingebettet in die Erkenntnisse und Erfahrungen anderer Managementautoren. Zahlreiche Praxisbeispielen sowie aktuelle Umfragen und Daten untermauern seine Aussagen.

Qualitative Marktforschung in Theorie und Praxis: Grundlagen – Methoden – Anwendungen

Die qualitative Marktforschung ist ein kleiner, aber florierender Teil der Marktforschungsbranche. Bisher gibt es nur wenig deutschsprachige Standardliteratur, die eigenständig und komplett diesen Bereich und seine theoretischen Fundamente abdeckt. „Qualitative Marktforschung in Theorie und Praxis“ hat zum Ziel, konsequent Theoriedefizite abzubauen, ohne dabei den konkreten Praxisbezug außer Acht zu lassen.

Arbeit - Sozialisation - Sexualität: Zentrale Felder der Frauen- und Geschlechterforschung

Dieses Buch macht für Studienanfänger_innen nachvollziehbar, wie sich die Frauen- und Geschlechterforschung in der Auseinandersetzung mit den empirisch-praktischen Lebensverhältnissen, sozialwissenschaftlichen Denktraditionen und eigenen Konzepten ihren Gegenstand geschaffen hat. Damit wird deutlich, dass Frauen- und Geschlechterforschung in der Lehre als nicht abgeschlossenes Projekt zu vermitteln ist, dessen Geschichte um seiner Zukunft willen wichtig wird.

Zur Aktualität von Helmut Schelsky: Einleitung in sein Werk

Obwohl es sich um den wohl einflussreichsten Soziologen der (bundes-)deutschen Nachkriegszeit handelt, ist es um Helmut Schelsky (1912-1984) und sein Werk nonetheless geworden. Zwar sind seine öffentlichkeitswirksamen Deutungsangebote – von der „skeptischen iteration“ über die „nivellierte Mittelstandsgesellschaft“ bis hin zum „Sachzwang“ – heute noch weithin geläufig.

Additional info for Die Parteien nach der Bundestagswahl 2013

Example text

Prantl ergänzt diese Einschätzung durch die Betonung der Vielgesichtigkeit der CDU, die ja schon immer ein „complexio oppositorum“ (K. Schmitt) dargestellt hat. So ist die CDU, vielgesichtig, und so ist Merkel. Sie ist damit aber auch die Personifizierung des Wechselwählers, und deshalb für diese so anziehend. In ihrer Person verkörpert sie, wohldosiert, ganz Unterschiedliches. (so Prantl in der SZ vom 17. Mai 2010) Die CDU unter Angela Merkel – der neue Kanzlerwahlverein? 39 Als programmatische Erneurerin trat damit Angela Merkel seit 2009 wenig in Erscheinung, aber sie beherrschte äußerst geschickt das Themenmanagement und Agenda-Setting.

Es stellt somit die Personifizierung der politischen Kultur der Bundesrepublik dar. Das Sicherheitsmoment war von 1949 bis heute das entscheidende Moment jedes erfolgreichen CDUWahlkampfes. Die größte Gefahr bestand dabei stets zu starr zu sein und mögliche Veränderungswünsche der Bevölkerung aus den Augen zu verlieren. Angela Merkel hat dies bis heute gut erkannt, indem sie durchaus auf programmatische Neuerungen gesetzt hat, wenn diese Verhältnisse gesellschaftlich nicht mehr mehrheitsfähig waren.

Allerdings nicht ewig, denn die Wähler sind volatil, die politischen Probleme erratisch und eruptiv. Daher kann sich manches schnell ändern – auch nach der erfolgreich bestandenen Wahl.  5). Literatur Bale, Tim, und Andre Krouwel. 2013. Down but not out: A comparison of Germany’s CDU/ CSU with Christian Democratic Parties in Austria, Belgium, Italy and the Netherlands. German Politics 22:16–45. Blome, Nikolaus. 2013. Angela Merkel. Die Zauder-Künstlerin. München: Pantheon. Bösch, Frank. 2005. Oppositionszeiten als Motor der Parteireform?

Download PDF sample

Rated 4.26 of 5 – based on 20 votes