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By Gustav Adolf Prinz

Die: .Besonderheiten des Unternehmerwechsels bei mittleren und kleineren Betrieben gaben den Anlass, ihre betriebswirtschaftliche Seite in der vorliegenden Abhandlung zu untersuchen. Sie geht auf eine Anregung von Professor Dr. Dr. h. c. Seyffert zuruck und wurde von der Kolner Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakul tat im Sommer-Semester 1965 als Dissertation angenommen. Ausgangspunkt conflict die Beobachtung des fehlenden Unternehmernachwuchses im gewerblichen Mittel stand. Im Laufe der Untersuchung wurde neben der Behandlung des Unternehmer wechseis die examine von Unternehmungen, in denen es Nachfolgefragen zu losen galt, erforderlich. Der Generationswechsel in Mittelstandsunternehmungen bedingt langfristig vor zubereitende Massnahmen. Die entscheidende Frage, ob die Unternehmung vom Erben fortgefuhrt wird oder nicht, durfte weniger von erbrechtlichen und steuer rechtlichen Bestimmungen als vielmehr von wirtschaftlichen und personlichen Um standen beeinflusst werden. In diesem Bereich offnet sich ein weites Feld fur die Unterstutzung ratsuchender Unternehmer durch uberbetriebliche Einrichtungen. Die Probleme beim Generationswechsel werden vorwiegend aus betriebswirt schaftlicher Sicht erortert. Eine finanz wirtschaftliche Erganzung bietet die von der Finanzwirtschaftlichen Abteilung des Instituts herausgegebene Untersuchung von Gerhard Seitz, "Die Bedeutung der Erbschaftsteuer fur die Entwicklung mittel standischer Betriebe." Sie erscheint als Nr. 19 der vorliegenden Abhandlung

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Das Wesen der mittelständischen Erbunternehmung 29 mung als Erbteil und ihrer übertragung an den Nachfolger der einzelne Unternehmer, während mehrerer aufeinanderfolgender Generationen die Familie anzusehen, aus der die jeweiligen Unternehmer stammen. Sieht man ein Wesensmerkmal der mittelständischen Erbunternehmung in der Trägerschaft durch die Familie, so ist auf den Unterschied zwischen Erb- Unternehmung und Familien-Unternehmung hinzuweisen. Der Begriff der FamilienUnternehmung verbindet zwei an sich verschiedene Begriffe, den der Familie als Zusammenfassung der durch Ehe oder Verwandtschaft verbundenen Personen und den des Unternehmens.

Rene König, Familie und Familiensoziologie in: Wörterbuch für Soziologie, hrsg. v. Wilhelm Bernsdorf und Friedrich Bülow, Stuttgart 1955, S. 122. 30 Bedeutung und Wesen der mittelständischen Erbunternehmung zung. König unterscheidet die Kem/amilie von der erweiterten Familie. Unter Kernfamilie ist das eheliche Zusammenleben von Mann und Frau mit ihrer Nachkommenschaft zu verstehen. Für den Fall einer kurzfristigen Betrachtung (Zeitraum zwischen zwei Erbfällen) der mittelständischen Erbunternehmung würde die begriffliche Klärung der "Kernfamilie" ausreichen, die zeitlich unbeschränkte Trägerschaft der Erbunternehmung erfordert jedoch die erweiterte Familie zu erörtern.

Aber selbst in den Ländern, in denen die Interessen des Geschlechts noch durch eine gewisse Beschränkung der Testierfreiheit der Eigentümer wahrgenommen werden, wie zum Beispiel im nordischen und deutschen (vgl. BGB § 2303) Recht, ist die Grundordnung doch in der Regel diese, daß der Eigentümer in weitem Maße frei über sein hinterlassenes Eigentum verfügen kann und daß er nur aus Rücksicht auf die allernächsten Verwandten (Leibeserben) in dieser Beziehung einer wesentlichen Beschränkung unterworfen ist.

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