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F. prakt. Chemie (2) ~1, 77. , Ann. chirn. phys. 1, 35. S Fenton, Journ. Chern. 80c. 41, 262. e Mourev, Bull. Soc. Chim. (3) ll, 1069. 7 Haag, Liebigs Ann. U~, 22. 1 I 41 Cyanamid. Durch verdünnte Mineralsäuren wird es nach Baumann 1 in Harnstoff verwandelt CNNH 2 H 20 -+ CO(NH 2)2 • + Bei Einwirkung von Schwefelwasserstoff oder Schwefelammonium geht es in Thioharnstoff über: CNNH 2 + H 2S CS(NH 2)2· -+ Das Cyanamid hat schwach saure Eigenschaften. Mit Basen gibt es zwei Reihen von Salzen: Mono- und Dimetallcyanamide.

Ist, aus dem Kaliumsilbercyanid durch Einwirkung von äthylschwefelsaurem Kali erhalten werden. + + C2H sS04K -.. AgNC: CNC 2H s K 2SO,. [AgCNKCN] Diese Doppelverbindung spaltet nun beim Erhitzen auf Temperaturen unter 140° reines Isonitril ab, über 160° reines Nitril und bei den dazwischenliegenden Temperaturen Gemische beider . l erklärt die Umwandlung von Metallcyaniden in Nitrile durch die Annahme, daß sich zunächst Jodalkyl an das ungesättigte Cyankohlenstoffatom anlagert und dann Jodkalium abspaltet.

Die wasserfreie Säure kann nach Klason 3 aus der verdünnten, durch Destillation im Vakuum und Trocknen der Dämpfe über Chlorcalcium erhalten werden, oder nach Wöhler 4 durch Erhitzen des trockenen Quecksilberoxydulsalzes im H 2S- oder HCl-Strome. Sie hat einen scharfen Geruch, ist eine sehr flüchtige, wasserhelle Flüssigkeit, die bei niedriger Temperatur erstarrt. Nur in Kältemischungen beständig, zersetzt sie sich in höherer Temperatur sofort in Persulfocyansäure und Cyanwasserstoffsäure. Die Salze der Rhodanwasserstoffsäure entstehen leicht aus den Cyaniden durch direkte Anlagerung von Schwefel oder Einwirkung von Substanzen, welche leicht Schwefel abgeben, sowohl beim Zusammenschmelzen als in wässeriger Lösung, außerdem durch Einwirkung von Schwefelkohlenstoff auf Ammoniak, worüber wir in dem speziellen Teile bei der technischen Darstellung von Cyaniden eingehender handeln werden.

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