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By Professor Dr. Dietrich Tönnis (auth.)

Seit mehr als a hundred Jahren beschäftigt sich die Orthopädie mit der ange­ borenen Hüftluxation. Die Literatur zu diesem Thema ist kaum mehr überschaubar. Dennoch wird unser Wissen sowohl in den Grundlagen wie in der Therapie durch neue Untersuchungen ständig erweitert. Im deutschen Sprachraum gab Kaiser 1958 das letzte ausführlichere Buch über die angeborene Hüftluxation heraus, und Schlegel lieferte 1961 einen umfangreichen Handbuchbeitrag. Im englischen Sprachraum erschien 1978 die Monographie von Coleman und 1982 die von Somerville. Tachdjian brachte 1982 ein Buch über die Hüftluxation heraus, an dem forty four Autoren mitgearbeitet hatten. Das vorliegende Buch hat sich zum Ziel gesetzt, einen Überblick über unseren gegenwärtigen Wissensstand zu bringen: Grundlagen, Dia­ gnostik, konservative und operative Behandlungsmethoden und ihre Indikation. Dabei wurde versucht, auch die Entwicklung von den An­ fangen bis zu unserem gegenwärtigen Stand zu verfolgen. Viele Autoren schildern die Diagnostik und Behandlung der angebo­ renen Hüftdysplasie und Hüftluxation nach bestimmten Altersgrup­ pen. Uns erscheint es richtiger, nach dem arthrographischen Befund und dem Schweregrad der Veränderungen individuell vorzugehen. Deshalb treten die Behandlungen der verschiedenen Altersstufen hier weniger in den Vordergrund.

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Die angeborene Hüftdysplasie und Hüftluxation im Kindes- und Erwachsenenalter: Grundlagen, Diagnostik, konservative und operative Behandlung

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Gleiches wie für die Säule gilt für das koxale Femurende : Abb. 3 a demonstriert die Verhältnisse für die Coxa norma mit physiologischem CCD-Winkel. Nimmt nun der Schenkelhalswinkel im Sinne einer Coxa vara ab (Abb. 3 b), so werden seine Biegebeanspruchung größer, die Drucklinien an der Innenseite stärker, die Kortikalis medial dikker, während das von der lateralen Kortikalis zum Hüftkopf ziehende Bündel der Zugtrajektorien mehr hervortritt. Es kann u. U. sogar zu Ermüdungszonen an der Basis des Schenkelhalses kommen.

Pudendalis am Foramen ischiadicum minus M. glutaeus medius M. ::: A g ul taea inferior M. +ffl. Lig. cutaneous femoris dorsalis und A glutaea inferior M. glutaeus maximus I/lI11/iItl'H-ttIIHtfttlllfl-ll-- N. ischiadicus b M. 11 a, b. Verlauf der wichtigsten Gefäße im Hüftbereich. 2). Sie ist während der Entwicklung der Hüftpfanne von großer Bedeutung. Ferner zweigt ein Ast zum Lig. capitis femoris und damit zum Hüftkopf ab. Von Bedeutung ist ferner, daß es feine Anastomosen der Hüftpfannengefäße zu den Gefäßen des Schenkelhalses und des Hüftkopfes gibt, so daß hier vielleicht stellenweise eine Mitversorgung übernommen werden kann, wenn operative Eingriffe einzelne Versorgungswege geschädigt haben.

Die Kopfkerngröße kann deshalb nur bei krassen Unterschieden etwas aussagen. Für das Verständnis des Wachstums von Schenkelhals und Hüftkopf ist es wichtig, sich klarzumachen, daß das ganze obere Femurende - vom Hüftkopf bis zum Trochanter major - zunächst eine einheitliche wachsende Knorpelanlage darstellt (Abb. 5). In dieser treten dann der Epiphysenkern des Hüftkopfes und etwas später der des Trochanter major auf. Damit kommt es einerseits zum Wachstum an den Epiphysenkernen ; andererseits stellt aber auch die durchgehende Knorpel-Knochen-Grenze von der Schenkelhalswachstumszone am Epiphysenkern über die laterale knorpelige Schenkelhalsbegrenzung bis in die Wachstumsfuge des Trochanter major eine einheitliche Wachstumszone für den Schenkelhals bis zum Alter von 7-12 Jahren dar.

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