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By Karl-Dieter Keim

Die Abhandlung bietet Begründungszusammenhänge für eine raumwissenschaftliche Forschungsprogrammatik. Sie stellt gleichzeitig ein Kompendium für die Lehre dar, und zwar für alle jene Studiengänge und Fächerangebote, in denen Fragen der räumlichen Entwicklung und Raumpolitik (einschließlich der räumlichen Planung) behandelt werden, das heißt vor allem, für sozialwissenschaftliche, humangeographische und raumplanerische Studiengänge. Die Studie wendet sich darüber hinaus an Politik, Kultur und Öffentlichkeit. Mit dem "Fenster zum Raum" werden verschiedene Zugänge sowie zentrale theoretische Konzepte zur Charakterisierung raumwissenschaftlicher Probleme dargelegt. Der Raum-Bogen spannt sich von der Wirkungsgeschichte der frühen Besiedlungen, über wissenschaftstheoretische Aspekte und machtbestimmende bzw. qualitative Raumbildungen bis hin zu neuen Formen und Anwendungen raumbezogener Steuerungen. Es handelt sich insgesamt um sozialwissenschaftlich geprägte, jedoch interdisziplinär ausgerichtete Raumthematisierungen als Kulturtheorie.

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Doch gerade in Verbindung mit ihnen verwandeln sich die ansonsten rudimentär bleibenden drei Ebenen in eine spannungsreiche, die Forschungshorizonte öffnende Programmatik. Die deutsche Raumforschung hat sich immer wieder auf die Sichtweisen und Sprachregelungen der raumpolitischen Praxis eingelassen. Sie untersuchte daher überwiegend einen je dreidimensionalen geometrischen (euklidischen) Raum. Dieser Raum wurde, vor allem wegen der damit verbundenen Funktionszuschreibungen und Planungsaufgaben, als in sich geschlossene, in ihrer Gestalt und Nutzung fixierte, mit klaren Bedeutungen ausgestattete Konfigurationen begriffen.

Was freilich in den spezifischen Anwendungskontexten noch nicht himeichend entwickelt zu sein scheint, ist - im lokalen und regionalen Maßstab ein bfugergesellschaftliches Selbstbewusstsein. Es ist fast mit Händen zu greifen, dass die jahrzehntelangen Defizite an Partizipation und eigenveratwortlicher kommunaler Selbstverwaltung sich negativ auf die Handlungsfähigkeit gegenüber Problemen der Stadtentwicklung, der Wohnungswirtschaft, der regionalen Stabilisierung auswirken. Darauf ist in einem späteren Kapitel über die Möglichkeiten erweiterter Governance-Formen zurückzukommen.

Sthetik oder Sozialpsychologie). Doch immer geht es um Fachbeiträge, die sich aufräumlicheAspekte in ihren sozialen Bezügen richten, das heißt, die das Leben, das Wirtschaften, die Mobilität der Menschen betreffen. Die "Raumwissenschaften" rücken daher zu Recht in die unmittelbare Nähe der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Rein ingenieurwissenschaftliche (bauliche) oder rein naturwissenschaftliche (geologische, biologische) Sachverhalte, ebenso philosophisch-geisteswissenschaftliche Reflektionen zum "Raum" (mit Ausnahme der Planungs- und Stadtgeschichte) sind nicht konstitutiv - wenn auch manches Mal als ergänzende oder provozierende Sicht willkommen.

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