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By Klaus Maresch

Wenn in ptolemaischen Papyri Angaben in Bronzegeld gemacht werden, ist es bislang nicht moglich, diese Summen in dem uns erhaltenen ptole­ maischen Bronzegeld darzustellen. Die Nominale der ptolemaischen Bronze­ miinzen sind unbekannt, auch die chronologische Einordnung der Miinzen ist schwierig. Wolfram Weiser hat in einem Buch, das gesondert erscheinen wird, den Versuch unternommen, Entwicklung und Aufbau der ptolemaische 1 Bronzewahrung zu rekonstruieren. Parallel zu diesem numismatischen Ver­ such sind die folgenden papyrologischen Beitrage entstanden. Die Papyri liefern neben den Miinzen wichtige Hinweise zur Rekonstruk­ tion der Entwicklung der ptolemaischen Wahrung. So lassen sich aus den in den Papyri liberlieferten Preisen, Lohnen und Preisangaben flir den Stater (die Tetradrachme in Silber) Riickschliisse auf die Wahrungsentwicklung 2 three ziehen. Solche Angaben haben F. Heichelheim und T. Reekmans systema­ tisch gesammelt und genutzt. Unser Versuch schreitet auf dieser Bahn castle, und so finden sich, auf neuen Stand gebracht, die entsprechenden hear von Reekmans im Anhang wieder. Ausgewertet wurden auBerdem die in ptole­ maischen Vertragen liberlieferten Strafgelder (rnl-ttl.w.), an denen auch Ver­ anderungen im Wahrungssystem ablesbar sind. Verstarkt wurden auch die demotischen Papyri herangezogen und mit den griechischen verglichen.

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Reekmans, Studia Hell. 5, 1948, 21 und Studia Hell. 7,1951,80; W. Clary sse - E. Lanciers, Currency and Dating of Demotic and Greek Papyri from the Ptolemaic Period, Anc. Soc. 20, 1989, 119 f. Ein neuer Beleg fUr eine Preisangabe im Si1berstandard nach 210 ist P. Heid. VI 383, [8] und 20, wo noch 22 A. Die ptolemaische Zeit DaB am Ende des dritten Jahrhunderts tatsachlich bei der Umrechnung von Drachmen im Silberstandard in Rechendrachmen die Ratio 1 : 60 verwendet wurde, daftir gibt es einen Beleg in der privaten Abrechnung tiber Einnahmen und Ausgaben P.

C) Das Staterviertel oder die echte Silberdrachme, in den Papyri apyupiou 8paXIlT] oder verdeutlichend apyupiou E1tlcftllou 8paXIlft genannt. 47 d) Der c'taTIJP, die Tetradrachme in Silber (4 x 3,56 g Silber). 45 Zur Begriindung s. unten S. , 43 ff. und 61 f. 46 Vgl. unten S. 32. 47 Siehe unten S. 28. 17 1. Das VerhaItnis zwischen Silber- und Bronzegeld Demnach gilt als Schema: Vor 183/2 Stater 1 4 echte Silberdr. nominelle Silberdr. 20 Rechendr. 200 1 5 300 1 60 Nach 183/2 1 Stater 4 echte Silberdr.

Bq>. 2. 27 P. Tebt. ) ~ Auv, at ~pyu(piou) K~. 438 Dr. 2. Jhdt. O. Tait 1314, p. ) C; t~ ava. 500 Dr. ) 11. ) ~o~. 050 Dr. 130 Dr. Diese Preise bewegen sich zwischen 512 und 625 Drachmen pro Silberdrachme im Sinne eines Staterviertels. 29 Als standardisierte Ratio der Zeit vor 23 Es ist aufschluBreich, daB in dieser Zeit der Stater als Wertgegenstand und nieht als Zahlungsmittel verwendet werden konnte. So diente er in P. Tebt. ) und P. Mich. III 173 (170 v. ) als Pfand (vgl. oben S. 11). 24 O.

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