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By Werner Fuchs-Heinritz

Dieses Buch führt in die Erhebung und Interpretation von lebensgeschichtlichen Texten ein. Kapitel I begründet die biographische Forschung aus den alltäglichen Formen biographischer Reflexion und Kommunikation. Kapitel II informiert über die Geschichte der biographischen Forschung und über wichtige Kontroversen. Kapitel III folgt den Schritten eines biographischen Forschungsprojekts von der Konzeption bis zur Publikation und diskutiert die jeweils möglichen forschungspraktischen Entscheidungen.

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Die Ratgeber fUr die Abfassung eines Lebenslaufs "verraten" diese Analysemethode der Arbeitgeber an diejenigen, die sich bewerben. Die Bewerbung ist eine Situation, bei der der Arbeitsuchende meist am kUrzeren Hebel sitzt. ). Lebenslaufe sind "bezogen auf gesellschaftlich vorgezeichnete Laufbahnen oder Karrieren" (Schulze 1979, 58). Auch wenn sie in 34 I. Biographische Komrnunikation im Alltag Aufsatzfonn abgefasst sind, haben sie keine Erzahlstruktur, sondem sind in btirokratischer Berichtsfonn geschrieben.

Biographische Kommunikation im Alltag 57 Erinnerungen nebeneinander liegen und herausgenommen werden konnen, ohne eine Linie yom Jahre null bis heute zu ziehen. Nun handelt es sich hier meist urn Situationen, in den en es als aufdringlich oder ungewohnlich galte, finge man damit an, eine zeitlich systematisierte Lebensgeschichte zu erzahlen. B. den Zuhorer noch nicht in seiner Zuhorerrolle festlegen. B. " Auch in der klassischen psychoanalytischen Situation wird eine Erzahlform ohne lineare Zeitstruktur privilegiert: Der Analytiker fordert zur ungeordneten Assoziation der Erinnerungen auf, verlangt nicht, dass eine Zeitstruktur oder Systematik der Argumentation eingehalten wird.

Sie fassen das Leben auf wie eine Kommode, in der die I. Biographische Kommunikation im Alltag 57 Erinnerungen nebeneinander liegen und herausgenommen werden konnen, ohne eine Linie yom Jahre null bis heute zu ziehen. Nun handelt es sich hier meist urn Situationen, in den en es als aufdringlich oder ungewohnlich galte, finge man damit an, eine zeitlich systematisierte Lebensgeschichte zu erzahlen. B. den Zuhorer noch nicht in seiner Zuhorerrolle festlegen. B. " Auch in der klassischen psychoanalytischen Situation wird eine Erzahlform ohne lineare Zeitstruktur privilegiert: Der Analytiker fordert zur ungeordneten Assoziation der Erinnerungen auf, verlangt nicht, dass eine Zeitstruktur oder Systematik der Argumentation eingehalten wird.

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