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By Fritz Schade, Harald Jockusch

Wussten Sie

  • dass durch Honig schon mal eine Schlacht entschieden wurde?
  • dass sich das Reinheitsgebot für Bier ursprünglich gegen eine einheimische Rauschgiftpflanze gerichtet hat?
  • dass der Wunderbaum Palma Christi ein Eiweiß produziert, das im deutschen Kriegswaffenkontrollgesetz aufgeführt wird?
  • wie bezaubernd schön viele Giftpflanzen sind?

Antworten auf viele spannende Fragen wie diese liefert das Giftpflanzenbuch von Fritz Schade und Harald Jockusch. Der Künstler Schade hat Giftpflanzen nach der Natur mit Farbstiften porträtiert, der Biologe Jockusch hat Fachwissen und Anekdotisches aus Gegenwart und Geschichte zu diesen Pflanzen zusammengestellt. Wie die üblichen, mit Fotografien bebilderten Giftpflanzenratgeber dient ihr Buch der Gefahrenvermeidung, betont aber auch das Anschauungs- und Lesevergnügen. Die Autoren beleuchten botanische, biochemische, historische und anekdotische Zusammenhänge für jede Pflanzenart und informieren so auf unterhaltsame Weise. Im Buch folgt die Anordnung der Arten in etwa der jahreszeitlichen Abfolge des ersten Auftretens auffälliger giftiger Pflanzenteile.

Die künstlerischen Darstellungen in diesem Buch verbinden ästhetischen Reiz mit hohem Wiedererkennungswert. Sie können leichter verinnerlicht werden als detailreiche Fotografien. Das gilt vor allem für Kinder, die durch Giftpflanzen besonders gefährdet sind. Neben der blühenden wird die fruchtende Pflanze dargestellt, wenn dies für die Vergiftungsgefahr proper ist.

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So liest man es auch heute noch, ergänzt durch die Information, dass dieser Saft auch gegen Hühneraugen wirken soll. Tatsächlich gab es in der Volksmedizin eine Reihe medizinischer Anwendungen des Schöllkrauts, aber insgesamt muss man die Pflanze als stark giftig einstufen. Verantwortlich ist ein Alkaloidgemisch, das leicht betäubend, sedierend und krampflösend ist; es lässt willkürliche und glatte Muskulatur erschlaffen, regt aber die Herztätigkeit an und erhöht Blutdruck und Harndrang. Das klingt noch nicht dramatisch, aber bei höheren Dosen kommen innere Entzündungen, Blut im Stuhl, Herzrhythmusstörungen und Blutdruckabfall hinzu.

Zeichnung © Fritz Schade) 10 Anemone Hahnenfußgewächse, Ranunculaceae Giftig Es gehört zum frühen Frühling, dass der Boden von Buchen- und Eichenwäldern, besonders von feuchten Auwäldern, mit den weißen, unterwärts oft rosa angehauchten Blüten der Anemonen wie von leichtem Schnee bedeckt ist – im Norden wie im Süden Deutschlands. Die auch Buschwindröschen (griech. anemos, Wind) genannten, einblütigen, zierlichen Pflanzen nutzen die Zeit aus, in der das Sonnenlicht noch ungehindert auf den Waldboden fällt.

Sie sind Stauden, die über viele Jahre mit einem weißen Wurzelstock – daher ihr Name „Weißwurz“ – überdauern. Die grünen Pflanzenteile verschwinden im Herbst. Der Wurzelstock verlängert sich jedes Jahr um einige Zentimeter, wobei der vorjährige Trieb eine rundliche Narbe hinterlässt, die an ein Siegel erinnert. Die erdachte Verbindung zu König Salomon machte dieses Siegel mythisch und wichtig; dies unterstützt die volksmedizinische Verwendung der Pflanze. Die wundheilende und schleimlösende Wirkung sollte man heute mit besser definierten Drogen erreichen.

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