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By Imre Josef Demhardt (auth.)

Geographische Anthologie des 19. Jahrhunderts Auf den großen Erkundungsfahrten, die im 19. Jahrhundert einen glanzvollen Aufschwung erfahren hatten und maßgeblich an der Etablierung der wissenschaftlichen Disziplin der Geographie beteiligt waren, wurden wissenschaftliche Texte und detaillierte Karten erstellt. Von diesem als „geographisches Zeitalter“ bezeichneten Jahrhundert gibt es etliche Artikel in geographischen Zeitschriften, die heute zum Teil nur noch schwer aufzufinden oder zugänglich sind. Diesen verborgenen Wissensschatz wieder zu heben, gilt das Interesse der Reihe Geographische Anthologie des 19. Jahrhunderts . Die Autoren bereiten Originaltexte und historisches Kartenmaterial für den modernen Leser durch aktuelle und zeitgemäße Erläuterungen auf und bieten so ein zuweilen vergessenes Panoptikum der Forscherfreudigkeit des 19. Jahrhunderts.

Die Arktis, dieses riesige zumeist von Eis bedeckte Gebiet mit dem Nordpol als jahrhundertelangem Sehnsuchtspunkt, conflict im 19. Jahrhundert das Ziel einer Welle von Expeditionen, die schlussendlich zum Erreichen des Nordpols führten. Die Erkundung der Nordost- wie auch der Nordwestpassage sowie die Entdeckung von Franz-Josef-Land waren weitere bedeutsame Landmarken jener Zeit. Josef Demhardt focussiert sich in diesem Buch auf Auszüge aus dem von Carl Weyprecht in den Mitteilungen der okay. okay. Geographischen Gesellschaft in Wien verfassten Expeditionsbericht nach Franz-Josef-Land. Die eindrucksvollen Originaltexte, die der Autor kommentiert, nehmen auch den heutigen Leser gefangen und lassen ihn an diesen vergangenen Expeditionen teilhaben.

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Ich hätte durch Absendung der Schaluppe [= zumeist einmastiges Beiboot] wohl einiges Licht hierüber erhalten können, wenn nicht ein sehr heftiger Landwind dieser Maßregel sich entgegengestellt hätte; dann erforderte sie auch eine längere Zeit, als mir zugemessen war. Am Abend des 26sten Augusts erreichten wir zum zweiten Mal den 73sten Breitenkreis. Nun fand es sich, daß wir bei der Meerenge vorüber gesegelt, ohne sie zu sehen. Dies ließ sich nur aus der Ungenauigkeit der Karten erklären. Wie dem auch sein möge, so nahm ich mir vor, die wenigen noch übrigen Tage zur Ausnahme eines beträchtlichen Theils der Südküste zu be­ nutzen.

In die Meerenge ergiessen sich einige Flüsschen, aus denen die Seefahrer ziemlich gutes Wasser erhal­ ten können; übrigens fliessen aus den Bergspalten viele Bäche herab, die aber fortwährend mit Schnee und Eis überwölbt sind. Die Meerenge Kostin-Schar trennt im Südosten eine kleine Insel Zemlia Medjou, Scharskaia auch Ostrof (Insel) Medjou-Scharsky genannt, von Nowaja-Zemlja. Dort sieht man ge­ genwärtig das Lager der Mezenskischen Kaufleute, welche hier Fische und Seehunde fangen, und zuweilen den ganzen Winter daselbst zubringen, zu welchem Zwecke sie fertige Hütten bei sich führen.

300] […] Nachdem man 13 Tage auf Erlösung gewar­ tet hatte, erschien ein Wallroßfänger Tschalusgin, der die ganze Mannschaft aufnahm.  Juli ging man bei ihm an Bord.  August gelangte man wieder zu dem Winter-Aufenthalte zu­ rück.  September segelte Pachtussow auf dem Schoner nach Archangelsk ab, wo er bald nach seiner Ankunft erkrankte und in vier Wochen starb. Ziwolka hatte mit einem Theile der Mannschaft, da der Schoner zu eng war, um alle zu fassen, sich wieder an Bord des erlösenden Wallroßfängers begeben, und fuhr mit ihm nach seinem Wohnorte Sumä (südlich von Kem am Weißen Meere).

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