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By Alfred Bellebaum

Alfred Bellebaum beleuchtet die unterschiedlichen Bedeutungen sowie soziale Ursachen und manifeste soziale und individuelle Folgen von Acedia. Die gängige Übersetzung von Acedia, griech. Wortursprung, lautet Trägheit. Sie zählt zu den Sieben Todsünden – neben Hochmut, Geiz, sexueller Zügellosigkeit, Neid, Völlerei und Zorn. Unangesehen der überlieferten moralalthologischen Deutung im Sinne eines Verlustes der ewigen Seligkeit und des paradiesischen Glücks sind die gemeinten Verhaltensweisen nach wie vor hochaktuell. Durch Übertreibungen gefährden Menschen sich selbst und ihre sozialen Beziehungen. Hochmut kommt vor dem Fall.

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Die australischen Aborigines sind ein anderes Beispiel. 8 Trägheit/Überdruss – Banalisierung und Trivialisierung Angesichts der vielen in der Literatur seit jeher benutzten Umschreibungen von Trägheit/Überdruss kann man den Eindruck gewinnen, als ob träges Verhalten bei uns alltäglich und umfassend wirksam wäre. Ein Autor meint: die „Trägheit ist so allgemein und allgegenwärtig wie keine der anderen Todsünden“. Gemeint ist natürlich nur jene Trägheit, die üblicherweise mit Apathie/Überdruß/Wider-wille/ Lebensekel/Gleichgültigkeit/Traurigkeit/Antriebschwäche usw.

Acedia und ihre Kinder, in:Melancholie. Genie und Wahnsinn…: 54 ff. , Geil und Geizig. Die Todsünden als Gebot der Stunde, Würzburg 2. : Biologie für die Seele. : Der lange Schatten der Melancholie. , On the Margin. Notes and Essays, London 1928: 18 ff. : Die Teufel von Loudun, dt. München 1952 u. ö. Illhardt, F. : Trauer. Eine moraltheologische und und anthropologische Untersuchung, Düsseldorf 1982 Jackson, St. : Acedia the Sin and its Relationship to Sorrow and Melancholy in Medieval Times, in: Bulletin of History of Medicine, 55/1981: 181 ff.

Kierkegaard notiert im Tagebuch: „Was wir in einer bestimmten Richtung mit dem Wort, Spleenʼ bezeichnen, was die Mystiker unter dem Namen, Die matten Augenblickeʼ kennen, das kennt das Mittelalter unter dem Namen Acedia (akedia Schlaffheit)“. Kierkegaards Ausführungen über „Die Krankheit zum Tode“ haben mit dem erwähnten Gemütszustand zu tun – was richtigerweise als „Melancholie, Schwermut oder, depressionʼ- Niederdrücktheit“ bezeichnet wird (Drewermann: 202). – Stichwörter, Illhardt: 316 f. – Schwermut, ein Menschheitsthema.

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